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Kurz zur Stadt

Toulouse:

Ungefähr so groß wie Leipzig (400.000 Einwohner im Kern! insgesamt mit Vororten knapp eine Mille!) kann man sich durch Fluss und Metro gut orientieren. Eine großflächige Innenstadt mit nicht allzu hohen Gebäuden, keine riesiegen Wolkenkratzer und auch durchsetzt mit einigen Parks wird das Leben angenehm gestalten. Die Menschen machen einen netten Eindruck und sind bunt gemischt von Hautfarben und Sprachen. Ich befinde mich nicht nur in einer französischen Stadt, sondern eher einer Metropole zwischen Frankreich und Spanien,  auch "occitan" genannt und der alten Kultur verhaftet. Zudem kommen Freunde afrikanischer Natur hinzu. Ich sehe mich also nicht nur dem Französischen konfrontiert, sondern auch dem Spanischen (im Moment das span. Kino-Festival) und dem Okzitanischen (ebenfalls present mit dem momentanen Musik-Festival). Hier ist also ganz schön was los, wohl aber vergleichbar mit der bereits erwähnten und mir bekannten und geliebten Stadt Leipzig.

2.10.06 18:45


*

Papa, wenn Du Jimi schon nicht sehen konntest, dann solltest Du Ben nicht verpassen!!!

8.10.06 09:38


Erkundungen

Ein Sonntag wie dieser/ blauer Himmel und Sonnenstrahlen/ locken heraus/ entlang dem Fluss - der keinen Halt kennt in seinem immerwährendem Strom/ die friedliche Stimmung lässt keine Betrübnis zu/ unter der Brücke spielt ein Saxophon/ dem Fluss gleich/ fliessend/ jeder Ton sich bahnend seinen Weg/ dorthin wo er klingt/ schwingt/ verrinnt neu beginnt/*

8.10.06 19:27


molto

molto molto!!!
10.10.06 11:08


morgens

"Morgenstund hat Gold im Mund."

 Jeden Morgen aufwachen mit der Sonne. Sie weckt mich mit Ihren Strahlen, wenn sie sich am Horizont erhebt und erreicht mich durch das Fenster nach Osten hinaus.

 Tous les matin, le soleil me réveille...

10.10.06 11:23


la france

frankreich im moment:

- eine Karaffe Wasser auf dem Tisch.
- Mittagspause von 10-12h.
- höfliche und charmante Männer.
- hübsche, stilvolle und schmucke (schmuckvolle) Frauen.
- Leben auf der Strasse, wie z.B. auf den Bänken der Stadt sitzende Menschen aller Altersgruppen.
- Sportlichkeit und Lebendigkeit.
- trotz vollständiger Mahlzeit (nach meiner Definition) Brot zum Essen.
- Kunst, Musik & Ästethik
- Geschmack trifft Mode
- Sandwiches, Baguette, Quiche, Tarte, Chocolatine, e+ !!!
- niemals TSCHÜSS sagen, sondern einen schönen Tag/ Nachmittag/ Abend wünschen oder ein >Au revoir<
- Europa-Feeling
- liberté, fraternité, égalité
- vive la résistance (à la "und führe mich nicht in Versuchung" )
- Cafés, Boutiquen, fnac, monoprix...
- unendliche Weiten in Bibliotheken und Mediatheken.
- Rhythmus in Gitarre und Akkordeon.
- Strassenmusik.
- das Beste gibts umsonst.
- Ampeln lediglich als Ratgeber (für Fussgänger)
- beulige und polierte Autos, velos und scooter (=motorinos, bzw. motorroller).
- Kommunikation.

- und ein bisschen wie zu hause.

13.10.06 15:58


que pasa!

Je commence par penser en français...
*ünd isch fange an misch ier eimisch zu fühlen*
Auch wenn's zwischenzeitlich etwas nervig ist, so gewöhne ich mich langsam ans hiesige leben. Auch wenn es den einen oder andren Rückschlag gibt, so puzzelt sich mein Stundenplan zusammen und zeigt sich was hier realisierbar ist und was nich. Was ist also in letzter Zeit so passiert? Ans Busfahrn in die Stadt und auch die Metro habe ich mich gewöhnt, und wenn der Wagen nicht zu überfüllt ist oder sich ein Gespräch ergibt, habe ich immer ein Buch in der Tasche und so wird mir die Zeit nie lang. Mit den Gängen für die Organisatorischen Dinge erkunde ich die relevanten Orte, die mir vertrauter werden und auch die Wege dorthin. So bin ich überwältigt von den unendlichen Welten der hiesigen Biblio- und vorallem MEDIAtheken mit Büchern, CDs, Filmen, die mit dem erworbenen Ausweis frei zugänglich sind!!! Da heisst es: hinein ins Vergnügen und ich frische meine alte Freundschaft mit Büchern u.ä. wieder auf. Auch eine heimliche Liebe tritt langsam ans Licht: frz. HipHop ( ich sach nur IP*OP!!!)
Aber auch ein paar Menschen sind mir schon vertraut. So Maïlys- eine Mitbewohnerin aus dem Wohnheim. Sehr nette Seele mit der ich ab und zu unterwegs bin.***
Einen Platz am conservatoire für Gesangsunterricht etc habe ich nicht bekommen - darum hätte ich mich vor drei Monaten kümmern müssen. dafür habe ich nen Chor gefunden, der abgeht - hola - abgehterderpeter!!!!!!! Der angekündigte R&B/ Soul Workshop entpuppte sich als stimmgewaltiger Chor! Unter erstklassiger Anleitung bringt die buntgemischte Gruppe einen wahnsinns-Sound zu Stande! boah. -ohne Worte- *kribbl*
Schon mal ein Eckstein für meine musikalische Aktivität hier!

Der Weg entlang des Flusses führt mich nicht nur Richtung Innenstadt und dem liebgewonnenen Place St Pierre, sondern ist unglaublich entspannend als morgentlichen Jogging-Strecke...
An das Wohnheim kann man sich gewöhnen. Es ist ein bissel wie Pension. Ein kleines Zimmer, dafür eine Mensa im Haus und ein eifrige Putzfrau, die den Flur und die Sanitäranlagen immer am Glänzen hält!!! RESPECT! Alle zwei Wochen wischt sie sogar das Zimmer! Das ist schonmal sehr arbeits-entlastend und der Haushaltsaufwand ist somit sehr gering und es bleibt Zeit für andres...

Ein grossartiges Erlebnis war das Konzert von Dee Dee Bridgewater. Nachdem ich zum Forumsgespräch im fnac war und sie als normalen Menschen wahrnehmen konnte, habe ich dann doch kurzerhand entschieden zum Konzert zu gehen. Ich habe es nicht bereut!!! Kurz vor Konzert-Beginn habe ich eine letzte Karte mit deluxe-Platz ergattert. 3.Reihe-Mitte. Als wär er für mich reserviert gewesen
Es war ein Genuss!!! Eine Frau mit Seele, Stimme, Esprit, Humor und Anmut! Meinen grössten Respekt! ***

Dieser Abend bescherte mir eine neue Vokabel, denn es regnete in Strömen, was mir das Vergnügen einbrachte, durchgeweicht bis auf die Haut zu gewesen zu sein. Franzosen drücken das aus mit: >trempé jusqu'aux os<  (wortwörtlich "nass bis auf die Knochen"!!!).

Ansonsten werde ich mir in meinem Stundenplan den Freitag-Nachmittag für den Computer-pool reservieren. Das soll heissen: ¨auf jeden Fall einmal wöchentlich Aktualisierung und online-Aktivität!!!

BONNE WEEKEND!!!
13.10.06 17:39


wie im film

händler wie bei m ibrahim und die blumen des koran/

strassen wie in chocolat/

wolken wie bei amelie/

burgen wie in robin hood (mit k.costner)/

autofahrer wie in taxi taxi/

... 

22.10.06 16:02


semesterbeginn

nein, ich bin noch nicht in den unendlichen weiten der bibliotheken, südfranzôsischen backwerken oder weinbergen verschollen;;; morgen erwartet mich der erste "richtige" uni-tag und ich freu mich schon sehr. mein stundenplan ist gefüllt mit musik, sport und sprachen (genauere angaben folgen wohl nächste woche, wenn alles hieb und stichfest ist...). so wie ich bisher die stimmung wahrgenommen hab, fühl ich mich wie in einer highschool o.ä. - jedenfalls ist das was ich hier vorfinde, so wie ich mir ebendiese vorstelle... die uni ist so angelegt, wie ich uni- und schulgebäude in warmen ländern wahrnehmen konnte: viele kleine gebäude, die mit überdachten korridoren verbunden sind und zwischenrein immer mal ein fleckchen zum sitzen entspannen... es wird jedenfalls zeit, dass es losgeht!!!

am wochenende habe ich mit drei weiteren erasmus-stundentinnen - johanna, katja und valentina ein bissel die gegend erkundet! mit dem zug gings nach perpignan - dort das südliche, z.t. arabische flair geschnuppert. das "schloss von mallorca", palmen und h&m (es gibt keins in tlse ;-) waren beeindruckend. noch beeindruckender wahr der folgende tag in carcassonne, das mir bisher nur als spiel bekannt war, nun in echt zu sehen!!! eine grosse mittelalterlich stadtanlage!!! wie ich es mir in meinen vorstellungen und träumen nicht hätte besser ausmalen können***  / und das bett in der jugendherberge - l'auberge -nein nicht espagnol- de jeunesse war besser als das im wohnheim! ich wollte garnicht wieder dort schlafen...

... nicht mal fliegen ist schöner...

22.10.06 16:15


vermisst

was glaubt ihr denn... bei dem Wetter, was mich hier verwöhnt, würde ich auf der Terasse oder dem Balkon sitzen, und das nicht alleine... ansonsten fehlt mir ne anständche küche, ab und zu meine gitarre, die ausflüge mit MOLTO, robin und co... ;-) und sich verständlich machen zu k¨nnen auch wenn man müde ist - in diesen situationen fällt es mir doch reichlich schwer in klaren sätzen zu sprechen. oh man, und die armen franzosen kônnen das H nicht sprechen, und sind sowieso an manchen stellen faul, was die aussprache angeht. im unterricht wurde die ganze zeit von bak geredet und ich habs nich gerafft. bis ich geschnallt hab, das unser meister johann sebastian BACH gemeint ist;;; naja, genauso die englischen namen etc,,,

29.10.06 19:01


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