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Papa, wenn Du Jimi schon nicht sehen konntest, dann solltest Du Ben nicht verpassen!!!

8.10.06 09:38


Erkundungen

Ein Sonntag wie dieser/ blauer Himmel und Sonnenstrahlen/ locken heraus/ entlang dem Fluss - der keinen Halt kennt in seinem immerwährendem Strom/ die friedliche Stimmung lässt keine Betrübnis zu/ unter der Brücke spielt ein Saxophon/ dem Fluss gleich/ fliessend/ jeder Ton sich bahnend seinen Weg/ dorthin wo er klingt/ schwingt/ verrinnt neu beginnt/*

8.10.06 19:27


Kurz zur Stadt

Toulouse:

Ungefähr so groß wie Leipzig (400.000 Einwohner im Kern! insgesamt mit Vororten knapp eine Mille!) kann man sich durch Fluss und Metro gut orientieren. Eine großflächige Innenstadt mit nicht allzu hohen Gebäuden, keine riesiegen Wolkenkratzer und auch durchsetzt mit einigen Parks wird das Leben angenehm gestalten. Die Menschen machen einen netten Eindruck und sind bunt gemischt von Hautfarben und Sprachen. Ich befinde mich nicht nur in einer französischen Stadt, sondern eher einer Metropole zwischen Frankreich und Spanien,  auch "occitan" genannt und der alten Kultur verhaftet. Zudem kommen Freunde afrikanischer Natur hinzu. Ich sehe mich also nicht nur dem Französischen konfrontiert, sondern auch dem Spanischen (im Moment das span. Kino-Festival) und dem Okzitanischen (ebenfalls present mit dem momentanen Musik-Festival). Hier ist also ganz schön was los, wohl aber vergleichbar mit der bereits erwähnten und mir bekannten und geliebten Stadt Leipzig.

2.10.06 18:45


Einmal Campus und zurück

Nachdem die wichtigsten organisatorischen Dinge geklärt sind - sowas wie Einschreibung, Ermäßigungskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, Telefonkarten, Einkaufsgelegenheiten, ... wollte ich mich mit dem Uni-Gelände vertraut machen. Praktischer Weise ist die Uni konzentriert auf einem Fleck - wie es in ganz Frankreich Umsetzung findet.

Also in die Stadt mit dem Bus und von da mit der Metro in den Süden der Stadt fahren und "Université Le Mirail" aussteigen. Dort fällt man fast direkt auf den Campus, der sehr übersichtlich angelegt ist - im Karomuster und ordentlich nummeriert. So also Uni-buchhandlung, alle möglichen Institute, die Verwaltung, die große neue moderne Bibliothek und eine kleine Kantine an einem Ort vereint sind. Die meisten Gebäude sind dort nicht über zwei Stockwerke und die einzelnen Gebäude sind mit überdachten Gängen verbunden, somit ein offenes und luftiges Flair!

... 

30.9.06 20:06


Verwöhnt!

Meinem Vorhaben gerecht zu werden, hier in diesem Blog auch immer fleißig was einzutragen, musste ich natürlich die Internet-Situation auschecken... Wohnheim sieht schlecht aus - da bin ich froh, dass ich eine - EINE! Steckdose im Zimmer habe und den dortigen unorganisierten Computerpool werde ich wohl nur in Notsituationen konsultieren. Glücklicherweise habe ich ein gutes Internet-Cafe ausfindig machen können, wo ich auch alle anderen Arbeitsmittel zur Verfügung habe... zu ganz passablen Preisen, aber keine Dauerlösung. Haha, in der Uni-Bibliothek kann ich mich über Ethernet anschließen - das nenn ich praktisch. Doch der Campus ist ein bissel außerhalb - und was war das Problem? - ah ja, die frz Stecker mit nem dritten Dorn... Auch dafür gibt es eine Lösung! So bequem wie zu Hause ist es nicht überall ;-)

Im großen und ganzen: gut nutzbare Vorraussetzungen! Eh das aber alles erkundet ist...! Das Vokabel-Lernen bleibt nicht aus! Zu diesem Thema sage ich nur: WIFI. Wie bitte? Nein, nicht Bifi, sondern Wifi - was so viel heißt wie WLAN...

30.9.06 19:56


Zugvögel

Bin also heut mal vom Wohnheim aus in die Stadt gelaufen. Ein angenehmer Weg, auf dem Wall entlang der Garonne mit dauerhalftem Blick Richtung Zentrum. Am Fluss tummelt einiges, so z.B. Kormorane, Silberreiher (?), Möwen... Auch sonst klingt der Vogelgesang vertraut, mal Amsel, mal Spatz, mal... und ja, auch Krähen kreisen im Hof vom Wohnheim!
29.9.06 10:42


hurray!!!

Na, da merke ich doch sofort, dass ich hier richtig bin! Liege gemütlich aufm Bett und schmöker in einem der Prospekte, die ich so nebenbei immer einsammle... WOW, *maneyboareywatteney* spielt zum Auftakt des hiesiegen Jazz-Festival "20 ans de JAZZ", welches Mitte Oktober stattfindet, doch glatt BEN HARPER (klingt auf frz komplett anders, aber diese Geschichte soll ein andermal erzählt werden...). Also, naja, da kann ich nicht umhin, da muss ich an einer andern Stelle sparn, aber DAS kann ich mir nicht entgehen lassen. Der Abend des 7.Oktober ist bei mir nun schon mal ausgebucht... *
28.9.06 22:34


Angekommen!

Die Reise ist sehr gut verlaufen und fuhr genau bei Abenddämmerung in den Bhf ein. Man sollte meinen das ist der Zeitpunkt, zu dem ein Ort ruhig wird, so aber nicht die Stadt. Auf dem Bhf-vorplatz sind auch zu dieser Zeit viele Leute unterwegs... Ich war nur gespannt gebannt zum Wohnheim zu kommen!!! Der Weg dorthin gestaltete sich als kleines Abenteuer. Der "Ermong" und ich gingen bei der Suche nach der Haltestelle des Busses schon mal die halbe Innenstadt ab - zum ersten Kennenlernen ganz nett!!! Schliesslich im Dunkeln am CHAPOU - dem Wohnheim angekommen, wurde ich noch an der Rezeption empfangen und konnte sofort den Schlüssel für meine vier Wände auf Zeit, chambre 5626 (bâtiment/ Gebäude 5, 6.Etage, chambre/ Zimmer 26). Ich rechnete an sich mit dem Schlimmsten. Doch mein neues Heim gefällt mir. Klein, überschaubar, gemütlich und in der Farbe türkis (was bisher meine allerliebste Lieblingsfarbe war - denkste!!! - aber nicht nur in diesem Punkt lerne ich mich anzufreunden...). Bett, Schreibtisch, Schrank und Waschbecken finde ich vor, Klo und Dusche Tür nebenan, was mir einen langen Weg erspart, dafür mich jede Benutzung aller anderen des Flures hören lässt... Der Höhe meines Zimmers verdanke ich über den Gebäudekomplex drüberweg blicken zu können, somit Richtung Innenstadt schaue. Mir ist zudem ein Zimmer nach Osten vergönnt, so werde ich morgens von der Sonne geweckt. ***
28.9.06 14:40


Etappen

Nun sind die Sachen gepackt und die Abfahrtszeit meines Zuges rückt in greifbare Nähe. Meine Reise beginnt heute Nacht in Leipzig. Dort werde ich in den Nachtzug steigen. Die geplante Route führt mich über Basel, Genf/ Geneve, Montpellier nach Toulouse. Somit wache ich morgen in der Frühe in der Schweiz auf und werde am Tage dieselbige und folgend Südfrankreich durchfahren... *juché* Wenn alles glatt läuft, erreiche ich mein Ziel am Dienstag Abend und werde hoffentlich gleich in meine Unterkunft dem Wohnheim Chapou einziehen können. Glücklicherweise werde ich vom Bahnhof abgeholt, womit das Finden meines neuen Heimes erleichtert wird. Hermann, ein Kommilitone aus Halle wird ebenfalls das Semester in Tls studieren, ist schon seit ein paar Tagen unten und wird mich in Empfang nehmen. Nun nocheinmal durchatmen und los geht's...
25.9.06 17:00


herbstbeginn

Bei schönstem Herbstwetter gehe ich daran mein Vorhaben eines Auslandssemesters in die Tat umzusetzen. Also nach zwei Jahren Studium in Halle werde ich mich für ein Semester (das Wintersemester ;-) in den Süden verlagern - ins schöne "Südfronkraich" nach Toulouse - der Stadt des Airbus und "ville rose", wobei die Bezeichnung für die Farbe der Hauswände steht (überall roter Backstein wurde mir berichtet). Das heißt nun Koffer packen und ... und garnicht daran denken, dass ich bald nicht mehr das Lagerfeuer im heimatlichen Garten genießen kann, ganz zu schweigen von den liebgewonnenen Menschen ;-( * ;-) Auf dieser Reise werde ich nicht so regelmäßig Rundmails verteilen, sondern auf dieser Seite in mehr oder weniger großen Abständen über meine Aktivitäten und Erlebnisse berichten. Wem es beliebt kann immer mal reinschaun und auch gern ein Kommentar hinterlassen ;-) /die seite ist eröffnet und befindet sich nun im aufbau.../ Jule*
24.9.06 18:25


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