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und mal wieder freitag

puh, zwei wochen franzoesische uni (oder wie es hier heisst=fac)geschafft! naja, an sich nicht viel anders als anderswo. naja, bis darauf, dass manche lehrer das akademische viertel (hier heisst es "la quart heure toulousaine"!!!) auch mal auf ne halbe stunde ausdehnen und der unterricht wirklich als unterricht stattfindet. bedeutet fuer mich, dass die lehrer "erzaehlen" und gefragt und geantwortet wird je nach bedarf. die lehrer, bei denen ich habe, haben aber auch wirklich was zu sagen und es gibt viel zu lernen. so mache ich hier einen chrash-kurs jazz. hier gibt es neben der musikwissenschaft einen kompletten studiengang "jazz" und ich sach nur - es groooovt!!!aber hallo- ich hab zu tun...

insgesamt ist mein semester aufs 20.jahrhundert ausgerichet. 9h bei den jazzern +++, 4h paedagogik, 4 h geschichte des kinos (schwerpunkt hollywood), 5h sport + aktivitaeten ausserhalb der uni... mir wird nicht langweilig - im gegenteil. das heisst, wenn ihr nichts von mir hoert, dann nehmt mir das nicht uebel ;-) bei mir zu hause heisst es, wenn man sich nicht meldet, ist alles in ordnung (waehrend urlaubsreisen, etc. - naja fuer euch halte ich mich im urlaubsland schlechthin auf, fuer mich ist es das paradies fuer alle bildenden kuenste - tanz, graffiti, musik, ach alles...) - aber seid unbesorgt ich lass von mir hoeren!!!

 

keep on moving

keep on grooving

 

PS: auch wenn ich letztes wochenende am see lag und mich gesonnt habe (in der pause vom surfkurs ;-) - muss doch meine kenntnisse aus schulzeiten mal wieder auffrischen und hier an der uni ist es guenstig...), so ist nun -dem anschein entgegen > strahlend blauer himmel!!!, schneidende winterluft angekommen. heut morgen 2 grad!!! und ich hab meinen mantel daheimgelassen. "mahabul" (heisst so viel wie "bloede" auf arabisch, was ich oefters mal im ohr habe-der anteil der leute aus dem maghreb ist nicht unbeachtlich...).

PPS: tony rebel singt mittlerweile gentleman. *staun* so schnell entwickeln sich auch im reggae standards!!! und die abyssinians vermitteln gaensehaut***

 

3.11.06 19:53


identität

ich kann nicht verbergen, dass ich keine französin bin. mein akzent und meine manchmal bestimmt ulkigen formulierungen lassen die meisten gleich aufhorchen. dann fragen sie wo ich her komme. ich mach mir mittlerweile einen spass draus, wenn sie vermuten, ich sei spanierin oder engländerin (das sind die häufigsten antworten!!!) - die spinn' die franzosen, die denken doch glatt, die deutschen sind gross, blond und blauäugig... also gross bin ich ja... naja, jedenfalls macht es richtig freude, zu sagen "je suis allemande et j'aime des amandes" ;-) weil sie mir das dann nicht abnehmen, dass ich deutsche bin. stimmt doch aber; oder !?! ich tu mein bestes mal ein andres bild zu repräsentieren. und sie mögen es...

 

29.10.06 19:10


-/-

verpasst du nicht die andern, indem du einen vermisst.

verpasst du nicht die andern, indem du eine vermisst.

29.10.06 19:02


vermisst

was glaubt ihr denn... bei dem Wetter, was mich hier verwöhnt, würde ich auf der Terasse oder dem Balkon sitzen, und das nicht alleine... ansonsten fehlt mir ne anständche küche, ab und zu meine gitarre, die ausflüge mit MOLTO, robin und co... ;-) und sich verständlich machen zu k¨nnen auch wenn man müde ist - in diesen situationen fällt es mir doch reichlich schwer in klaren sätzen zu sprechen. oh man, und die armen franzosen kônnen das H nicht sprechen, und sind sowieso an manchen stellen faul, was die aussprache angeht. im unterricht wurde die ganze zeit von bak geredet und ich habs nich gerafft. bis ich geschnallt hab, das unser meister johann sebastian BACH gemeint ist;;; naja, genauso die englischen namen etc,,,

29.10.06 19:01


semesterbeginn

nein, ich bin noch nicht in den unendlichen weiten der bibliotheken, südfranzôsischen backwerken oder weinbergen verschollen;;; morgen erwartet mich der erste "richtige" uni-tag und ich freu mich schon sehr. mein stundenplan ist gefüllt mit musik, sport und sprachen (genauere angaben folgen wohl nächste woche, wenn alles hieb und stichfest ist...). so wie ich bisher die stimmung wahrgenommen hab, fühl ich mich wie in einer highschool o.ä. - jedenfalls ist das was ich hier vorfinde, so wie ich mir ebendiese vorstelle... die uni ist so angelegt, wie ich uni- und schulgebäude in warmen ländern wahrnehmen konnte: viele kleine gebäude, die mit überdachten korridoren verbunden sind und zwischenrein immer mal ein fleckchen zum sitzen entspannen... es wird jedenfalls zeit, dass es losgeht!!!

am wochenende habe ich mit drei weiteren erasmus-stundentinnen - johanna, katja und valentina ein bissel die gegend erkundet! mit dem zug gings nach perpignan - dort das südliche, z.t. arabische flair geschnuppert. das "schloss von mallorca", palmen und h&m (es gibt keins in tlse ;-) waren beeindruckend. noch beeindruckender wahr der folgende tag in carcassonne, das mir bisher nur als spiel bekannt war, nun in echt zu sehen!!! eine grosse mittelalterlich stadtanlage!!! wie ich es mir in meinen vorstellungen und träumen nicht hätte besser ausmalen können***  / und das bett in der jugendherberge - l'auberge -nein nicht espagnol- de jeunesse war besser als das im wohnheim! ich wollte garnicht wieder dort schlafen...

... nicht mal fliegen ist schöner...

22.10.06 16:15


wie im film

händler wie bei m ibrahim und die blumen des koran/

strassen wie in chocolat/

wolken wie bei amelie/

burgen wie in robin hood (mit k.costner)/

autofahrer wie in taxi taxi/

... 

22.10.06 16:02


que pasa!

Je commence par penser en français...
*ünd isch fange an misch ier eimisch zu fühlen*
Auch wenn's zwischenzeitlich etwas nervig ist, so gewöhne ich mich langsam ans hiesige leben. Auch wenn es den einen oder andren Rückschlag gibt, so puzzelt sich mein Stundenplan zusammen und zeigt sich was hier realisierbar ist und was nich. Was ist also in letzter Zeit so passiert? Ans Busfahrn in die Stadt und auch die Metro habe ich mich gewöhnt, und wenn der Wagen nicht zu überfüllt ist oder sich ein Gespräch ergibt, habe ich immer ein Buch in der Tasche und so wird mir die Zeit nie lang. Mit den Gängen für die Organisatorischen Dinge erkunde ich die relevanten Orte, die mir vertrauter werden und auch die Wege dorthin. So bin ich überwältigt von den unendlichen Welten der hiesigen Biblio- und vorallem MEDIAtheken mit Büchern, CDs, Filmen, die mit dem erworbenen Ausweis frei zugänglich sind!!! Da heisst es: hinein ins Vergnügen und ich frische meine alte Freundschaft mit Büchern u.ä. wieder auf. Auch eine heimliche Liebe tritt langsam ans Licht: frz. HipHop ( ich sach nur IP*OP!!!)
Aber auch ein paar Menschen sind mir schon vertraut. So Maïlys- eine Mitbewohnerin aus dem Wohnheim. Sehr nette Seele mit der ich ab und zu unterwegs bin.***
Einen Platz am conservatoire für Gesangsunterricht etc habe ich nicht bekommen - darum hätte ich mich vor drei Monaten kümmern müssen. dafür habe ich nen Chor gefunden, der abgeht - hola - abgehterderpeter!!!!!!! Der angekündigte R&B/ Soul Workshop entpuppte sich als stimmgewaltiger Chor! Unter erstklassiger Anleitung bringt die buntgemischte Gruppe einen wahnsinns-Sound zu Stande! boah. -ohne Worte- *kribbl*
Schon mal ein Eckstein für meine musikalische Aktivität hier!

Der Weg entlang des Flusses führt mich nicht nur Richtung Innenstadt und dem liebgewonnenen Place St Pierre, sondern ist unglaublich entspannend als morgentlichen Jogging-Strecke...
An das Wohnheim kann man sich gewöhnen. Es ist ein bissel wie Pension. Ein kleines Zimmer, dafür eine Mensa im Haus und ein eifrige Putzfrau, die den Flur und die Sanitäranlagen immer am Glänzen hält!!! RESPECT! Alle zwei Wochen wischt sie sogar das Zimmer! Das ist schonmal sehr arbeits-entlastend und der Haushaltsaufwand ist somit sehr gering und es bleibt Zeit für andres...

Ein grossartiges Erlebnis war das Konzert von Dee Dee Bridgewater. Nachdem ich zum Forumsgespräch im fnac war und sie als normalen Menschen wahrnehmen konnte, habe ich dann doch kurzerhand entschieden zum Konzert zu gehen. Ich habe es nicht bereut!!! Kurz vor Konzert-Beginn habe ich eine letzte Karte mit deluxe-Platz ergattert. 3.Reihe-Mitte. Als wär er für mich reserviert gewesen
Es war ein Genuss!!! Eine Frau mit Seele, Stimme, Esprit, Humor und Anmut! Meinen grössten Respekt! ***

Dieser Abend bescherte mir eine neue Vokabel, denn es regnete in Strömen, was mir das Vergnügen einbrachte, durchgeweicht bis auf die Haut zu gewesen zu sein. Franzosen drücken das aus mit: >trempé jusqu'aux os<  (wortwörtlich "nass bis auf die Knochen"!!!).

Ansonsten werde ich mir in meinem Stundenplan den Freitag-Nachmittag für den Computer-pool reservieren. Das soll heissen: ¨auf jeden Fall einmal wöchentlich Aktualisierung und online-Aktivität!!!

BONNE WEEKEND!!!
13.10.06 17:39


la france

frankreich im moment:

- eine Karaffe Wasser auf dem Tisch.
- Mittagspause von 10-12h.
- höfliche und charmante Männer.
- hübsche, stilvolle und schmucke (schmuckvolle) Frauen.
- Leben auf der Strasse, wie z.B. auf den Bänken der Stadt sitzende Menschen aller Altersgruppen.
- Sportlichkeit und Lebendigkeit.
- trotz vollständiger Mahlzeit (nach meiner Definition) Brot zum Essen.
- Kunst, Musik & Ästethik
- Geschmack trifft Mode
- Sandwiches, Baguette, Quiche, Tarte, Chocolatine, e+ !!!
- niemals TSCHÜSS sagen, sondern einen schönen Tag/ Nachmittag/ Abend wünschen oder ein >Au revoir<
- Europa-Feeling
- liberté, fraternité, égalité
- vive la résistance (à la "und führe mich nicht in Versuchung" )
- Cafés, Boutiquen, fnac, monoprix...
- unendliche Weiten in Bibliotheken und Mediatheken.
- Rhythmus in Gitarre und Akkordeon.
- Strassenmusik.
- das Beste gibts umsonst.
- Ampeln lediglich als Ratgeber (für Fussgänger)
- beulige und polierte Autos, velos und scooter (=motorinos, bzw. motorroller).
- Kommunikation.

- und ein bisschen wie zu hause.

13.10.06 15:58


morgens

"Morgenstund hat Gold im Mund."

 Jeden Morgen aufwachen mit der Sonne. Sie weckt mich mit Ihren Strahlen, wenn sie sich am Horizont erhebt und erreicht mich durch das Fenster nach Osten hinaus.

 Tous les matin, le soleil me réveille...

10.10.06 11:23


molto

molto molto!!!
10.10.06 11:08


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